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4.9.2010 : 18:57 : +0200
Weihnachtspäckchenaktion der Essener Tafel
20.01.2010 18:12

VON: LUTZ F.
Kategorie: News, SV
Das Carl-Humann-Gymnasium beteiligte sich im letzten Jahr erstmalig an der Weihnachtspäckchenaktion der Essener Tafel.
Dabei wurden Schuhkartons mit Weihnachtsgeschenken gepackt, im ökumenischen Weihnachtsgottesdienst gesammelt und dann an die Essener Tafel übergeben, die die Verteilung an bedürftige Menschen in unserer Stadt übernahm. Organisiert wurde das Engagement von der Schülervertretung. Alle Klassen füllten mindestens einen Schuhkarton mit Spielsachen, Lebensmitteln, Süßigkeiten oder Hygieneartikeln im Wert von 20 Euro. Am Ende kamen weit über 100 liebevoll gepackte Päckchen zusammen.
Jedes Jahr feiern wir Weihnachten als Fest der Liebe und Freude. Für viele von uns stehen dabei die Geschenke im Zentrum der Aufmerksamkeit. Wir alle kennen das glückliche Gefühl, das uns bei der Bescherung durchströmt. Gleichzeitig sehen wir das Glück in den Augen der Beschenkten. Leider vergessen wir dabei viel zu oft, dass es auch in unserer nächsten Umgebung viele Menschen, darunter Familien mit Kindern, gibt, denen es nicht so gut geht wie uns. Unter welchen Bedingungen sie teilweise leben müssen, können wir uns in unserer schönen heilen Welt gar nicht so richtig vorstellen – erst recht nicht, dass sie am Weihnachtsabend keine Geschenke auspacken dürfen.
Für die SV war und ist der Gedanke daran ein Ansporn in den Anstrengungen für andere Menschen, die Trost und Hilfe am dringensten benötigten. Mit der Aktion der Essener Tafel konnten wir mit wenig Aufwand den benachteiligten Menschen in der Gesellschaft zu Weihnachten wenigestens eine kleine Freude machen und Hoffnung auf eine bessere Zukunft schenken. Diese Hoffnung wird dringend benötigt, ähnlich der Botschaft „Fürchtet euch nicht!“ an Menschen in Sorge und Angst in der Weihnachtsgeschichte.
Darüber hinaus wollten wir auch ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und Solidarität setzen. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der jeder die Gewissheit haben kann, nicht hängen gelassen zu werden. Wir wollten zudem an das Gefühl der Verantwortung für andere appellieren. Schließlich sitzen wir alle im selben Boot. Dabei ist vor allen Dingen wichtig, dass es die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln gegeben hat. Man muss sich auf den Umgang miteinander besinnen und so auch die wieder in die Mitte einer Gemeinschaft holen, die am Rand stehen. Die Schulgemeinschaft hat mit ihrem Engagement Verantwortungsgefühl, Toleranz, Großzügigkeit und Nächstenliebe bewiesen. Gemeinsam sind wir eine starke Kraft, die zum Guten wirkt.
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